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Pfingstvögelsingen im Das Stemp
Am Pfingstsonntag, meist zwischen 19 und 20 Uhr, ziehen im Ort die sogenannten Pfingstvögel von Haus zu Haus. Der Brauch wird auch „Wasservögelsingen“ genannt und ist im Bayerischen Wald noch in einigen Dörfern erhalten.
Seinen Ursprung hat das Pfingstvögelsingen im Wunsch nach Fruchtbarkeit, einem guten Sommer und einer reichen Ernte. Mit ihren Liedern begrüßen die Sänger den Frühling und bitten symbolisch um Glück und Gedeihen für Felder und Wiesen.
Ein sichtbares Zeichen dafür ist das traditionelle Abschütten der Sänger mit Wasser. Es steht für den ersehnten Regen, der die Saat wachsen lässt – und gehört fest zum Brauch dazu.
In den vorgetragenen Liedern werden Eier, Speck, Geld oder Getränke eingefordert. Bleibt eine Tür zu lange geschlossen oder reagiert jemand allzu knickerig, wird dies mit einem augenzwinkernden Spottvers bedacht. Dieser Spott ist kein Tadel, sondern ein spielerisches Element der Tradition.
Als Dank für die dargebrachten Lieder erhalten die Sänger meist Schnaps und kleine Gaben, bevor sie weiterziehen.
Auch bei uns im Das Stemp machen die Pfingstvögel am Pfingstsonntagabend vor dem Haus Halt. Der Besuch dauert nur wenige Minuten.
Wenn Sie zu Pfingsten bei uns sind, erleben Sie einen Brauch, der hier nicht für Gäste geschaffen wurde, sondern aus der Dorfgemeinschaft heraus gewachsen ist – und bis heute gepflegt wird.
Pfingsten im Das Stemp bedeutet: regionale Tradition miterleben, so wie sie ist.